Qualitätsmanagement

Qualitätssicherung der Privatklinik Wollmarshöhe

Monitoring mit Anfangs-, Zwischen- und Schlusserhebung

Das Qualitätsmanagement bezüglich der Wirksamkeit der Therapie und der Zufriedenheit der Patienten basiert auf einem ständigen Monitoring, mit einer Anfangserhebung, verschiedene Zwischenerhebungen und einer Schlusserhebung. Ziel ist es, schnell, hilfreich und individuell die Behandlung zu steuern, so dass ein gutes Ergebnis erzielt wird.

Das Qualitätsmanagement der Wollmarshöhe basiert einerseits auf der steten externen Weiterbildung der ärztlichen / therapeutischen Kompetenz sowie der wissenschaftlichen Arbeit vor Ort und andererseits der regelmäßigen Kontrolle der therapeutischen Qualität durch ein Sicherungsprogramm der Universität Heidelberg, mit dem u. a. regelmässig Patientenbefragungen durchgeführt werden.

So kann sichergestellt werden, dass die ärztlich-therpeutische Qualität auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand ist. Aufgrund der Transparenz durch Befragung kann sofort regulativ auf Ergebnisse des Qualitätsberichts, wenn erforderlich, reagiert werden. So können der Erfolg der Therapie, der Aufenthalt für die Patienten sowie die Effekte der angewandten Methodik bestmöglich überprüft und weiterentwickelt werden.
 

Externer Qualitätsbericht durch die Universität Heidelberg

Seit 1998 führt das Fachkrankenhaus Klinik Wollmarshöhe ein Programm zum Qualitätsmanagement (QM) durch, welches von der Forschungsstelle für Psychotherapie wissenschaftlich begleitet wird. Es beinhaltet eine standardisierte psychologische Eingangs- und Entlassungsdiagnostik sowie die detaillierte Dokumentation der angewandten therapeutischen Maßnahmen. Diese Daten bilden die Grundlage für einen in zweijährigem Abstand zu erstellenden Bericht, in dem die Kernfragen eines QM beantwortet werden: Wer wird mit welchem Erfolg behandelt, in Abhängigkeit vom Einsatz welcher diagnostischen und therapeutischen Mittel?

Das QM-Programm orientiert sich am „Heidelberger Modell”. Es stellt die Ergebnisqualität ins Zentrum und berücksichtigt relevante Daten zur Struktur- und Prozessqualität. Alle Beurteilungen erfolgen sowohl aus der subjektiven Sicht der Patienten
als auch der professionellen Perspektive der Therapeuten. Die Zufriedenheit der Patienten mit ihrer Behandlung erhält dabei
eine besondere Aufmerksamkeit.

Die Qualitätssicherung der Klinik Wollmarshöhe ist vollkommen auf elektronische Datenverarbeitung umgestellt. Seit September 2003 wird Web-AKQUASI als Werkzeug für die Qualitätssicherung eingesetzt. Als psychometrisches Messinstrument wird dabei unter anderem das Selbstbeurteilungsverfahren KPD-38 (Klinisch-Psychologisches Diagnosesystem-38) eingesetzt. Der Qualitätsbericht wird von der Universität Heidelberg erstellt. Die gesamte Erhebung geschieht via Internet. Die Daten werden verschlüsselt und direkt an die Forschungsstelle geschickt. Neben der Eingangs- und Enlassungsdiagnostik ist eine Zwischen- erhebung zentrales Element. Ärzte und Therapeuten erfahren während der Behandlung wichtige Entwicklungen.

In Ergänzung zur klinischen Beobachtung ermöglichen die zusätzlichen Daten eine sofortige Berücksichtigung oder Intervention in der laufenden Behandlung.

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Download: Qualitätsbericht

Aktueller Qualitätsbericht 2017 - Psychosomatische Klinik (Auszug):

„Sehr gute Ergebnisqualität“ im aktuellen Berichtszeitraum:

"Die Berechnung des zentralen Qualitätsindikators im aktuellen Berichtszeitraum beruht auf 925 Patienten, von 855 (92,4 %) dieser Patienten liegen Daten vor. Resümiert man die Entwicklung über diesen Zeitraum hinweg, so zeigt sich, dass die im letzten Jahresbericht festgestellte sehr gute Ergebnisqualität in der Klinik Wollmarshöhe […] – weiter auf hohem Niveau stabil bleibt.”

Behandlungsergebnisse: „[…] Aus Sicht der überwiegenden Mehrzahl der Patienten verbessern sich sowohl die körperliche (89 %) als auch die psychische Symptomatik (92 %), das Selbstwerterleben (88 %) und das allgemeine psychische Wohlbefinden (92 %). […] In dem zusammenfassenden Urteil über alle Einzelkriterien hinweg werden 93% der Behandlungen mindestens als guter Erfolg eingeschätzt.”

”[…] Die auf diese Weise ermittelte globale Beurteilung der erreichten Ergebnisse spricht für die hohe Qualität der Behandlungen in der Klinik Wollmarshöhe. 93 % der Behandlungen werden in ihrem Ergebnis als "gut" beurteilt. […] Damit erreicht die globale Ergebnisqualität der Klinik Wollmarshöhe im aktuellen Berichtszeitraum erneut das in den Vorjahren dokumentierte hohe Niveau der Behandlungsergebnisse.”

”Insgesamt lässt sich anhand der untersuchten Variablen, wie Auffälligkeitssignal, Patientenzufriedenheit sowie den Veränderungen des seelischen und körperlichen Befindens, eingeschätzt aus Sicht der Patienten und Therapeuten, auch im aktuellen Berichtszeitraum ein sehr positives Bild über die Qualität der Behandlung in der Klinik Wollmarshöhe zeichnen.“

 

„Sehr hohe Zufriedenheitsraten“ auch im Vergleich zu Berichten aus anderen psychosomatischen Fachkliniken:

Die Ergebnisse der Qualitätssicherung werden in internen Qualitätszirkeln aufgearbeitet und in unserem Behandlungskonzept berücksichtigt. Die Qualitätskontrolle zeigt: „Bei der Behandlung in der Klinik Wollmarshöhe kann auf eine breit gefächerte Palette von Behandlungsmaßnahmen zurückgegriffen werden, die durchweg von den Patienten als hilfreich eingeschätzt werden.” […]

[…] „Die auch im aktuellen Berichtszeitraum außerordentlich hohen Zufriedenheitsraten zeigen deutlich, dass das Behandlungsangebot der Klinik auf große Akzeptanz bei den Patienten stößt.” […]

Patientenzufriedenheit: „[…] In den bisherigen Berichtszeiträumen hatten sich die Patienten sehr zufrieden mit der Behandlung in der Klinik Wollmarshöhe und den dabei erreichten Ergebnissen geäußert. Diese auch im Vergleich zu Berichten aus anderen psychosomatischen Fachkliniken sehr hohe Zufriedenheitsquote bestätigt sich auch im aktuellen Berichtszeitraum.“ […]

[…] „Für alle acht Teilaspekte ergeben sich Zufriedenheitsraten von deutlich über 90 %. Die Patienten attestieren der Klinik Wollmarshöhe fast ausnahmslos eine gute Behandlungsqualität (98 %), annähernd alle Patienten sind insgesamt mit der Behandlung (97 %) sowie mit der erhaltenen Hilfe (94 %) zufrieden. Auch das therapeutische Angebot entspricht den Bedürfnissen nahezu aller Patienten (96 %).“

Katamnese

Aufbauend auf die Qualitätssicherung wird ebenfalls eine Nachbefragung (Katamnese) durchgeführt. Gesund werden ist die eine Sache, gesund bleiben die andere. Dies wollen wir hiermit überprüfen.

Ergänzende Maßnahmen

  • Permanente ärztliche Weiterbildung in Naturheilverfahren, Psychotherapie, Homöopathie, psychophysischer Exposition
    sowie der Fachärzte in den Gebieten Psychiatrie, Psychosomatik, innere Medizin und Neurologie
  • Dichtes konsiliarmedizinisches Versorgungsnetz, z. T. telemedizinisch gestützt
  • Beratung und Mithilfe externer Kollegen bei speziellen Fragestellungen oder besonders technisch aufwändigen Untersuchungen
  • infer: Institut für Erfahrungslernen
  • Die Klinik ist assoziiertes Mitglied der Forschungsstelle für Psychotherapie der Universität Heidelberg
  • Russian State University of Service (RGUTS) / Moskau
    Prof. Dr. med. Kilian Mehl bekleidet als Professor den Lehrstuhl für Psychologie und Sozialmedizin. Er führt neben Vorlesungen auch Forschungsprojekte an der Universität durch. Zusätzlich betreut er hospitierende Kolleginnen / Kollegen und Studentinnen / Studenten auf der Wollmarshöhe.

 


Burn out - Was ist das?

Burnout – Was ist das? / Gesundheit im Gespräch

Selbstmanagement / Schulung
”aufhorchen-hoch-drei”

Hörbuch: Audiosensuelles Selbstmanagement- / Schulungskonzept ”aufhorchen-hoch-drei”




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