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Ärztliche Informationen

Wechselwirkungen zwischen Körper, Seele und Geist

Psychosomatik ist, nach unserer Auffassung, eigentlich keine typische medizinische Fachrichtung, sondern eher eine andere, umfassende Art, medizinisch zu denken. Bei vielen Erkrankungen entstehen oft Symptome oder werden unterhalten oder es bestehen ausgeprägte Wechselwirkungen zwischen Körper, Seele und Geist.

Voraussetzung für eine stationäre Behandlung ist, dass die Erkrankung in Art und Schwere ein dichtes stationäres Setting notwendig macht und eine stationäre Behandlung somit sinnvoll ist. Die beispielhaft genannten Symptombilder bzw. Krankheiten können unter diesem Aspekt interdisziplinär gut behandelt werden.

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Symptombilder

  • Krankheiten des Atmungssystems
    z. B. Bronchitis, Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Allergien

  • Krankheiten des Verdauungssystems
    z. B. Ulcus ventriculi / duodeni, Colon irritabile, Hepatitis, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn

  • Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
    z. B. Arthritis verschiedener Genese, Arthrosen, Beschwerden infolge von Deformitäten der Wirbelsäule, Spondylopathien und Bandscheibenschäden

  • Krankheiten des Urogenitalsystems
    z. B. Sterilität, klimakterische Störungen

  • Gut- und bösartige Neubildungen
    insbesondere bezüglich der Krankheitsverarbeitung

  • Endokrine Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen
    z. B. Diabetes mellitus, Hyper-/Hypothyreose, Adipositas, Sprue

  • Krankheiten der Haut
    z. B. atopisches Ekzem, Pruritus, Psoriasis, Vitiligo

  • Krankheiten des Nervensystems
    z. B. Systematrophien, extrapyramidale Krankheiten (z. B. Morbus Parkinson), sonstige degenerative Krankheiten, demyelinisierende Krankheiten des ZNS (z. B. Multiple Sklerose), episodische und paroxysmale Krankheiten, Krankheiten von Nerven / Nervenwurzeln / Nervenplexus, Polyneuropathien, Krankheiten im Bereich der neuromuskulären Synapse, zerebrale Lähmung, Schmerzen, Z. n. Schädel-Hirntrauma, Z. n. HWS-Distorsions-Trauma, Z. n. Hirntumor, frühe Demenzen

  • Krankheiten bei falscher Stressverarbeitung
    z. B. chronisch dekompensierter Tinnitus, Migräne, Spannungskopfschmerz

  • Krankheiten des Kreislaufsystems
    z. B. Hypertonie, ischämische Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen, Kardiomyopathie, Z. n. Schlaganfall, Venenerkrankungen, Schwindel, Z. n. kardiochirurgischen Interventionen

Neurologische Erkrankung im Licht psychischer Faktoren

Psychische Faktoren beeinflussen in besonderem Maße chronische neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose
oder Parkinson.
In einem integrativen Konzept, hier speziell geleitet durch unseren Nervenarzt Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Mertin, zeigen sich gerade im Frühstadium deutliche Behandlungserfolge.

Die Frühphase chronischer neurologischer Erkrankungen wird nicht selten von Anpassungsstörungen und maladaptiven Mechanismen der Krankheitsverarbeitung geprägt. Hier kann eine integrative psychosomatische Therapie, gepaart mit den notwendigen speziellen krankheitsspezifischen Interventionen des neurologischen Spezialisten, gezielt wirken.

Die integrative psychosomatische Therapie erweist sich dadurch als wertvoller, den weiteren klinischen Verlauf positiv beeinflussender Beitrag zur optimalen medizinischen Begleitung der Betroffenen. Dies zeigt sich auch in unserer Qualitätssicherung.

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Download: Aktueller Qualitätsbericht der Universität Heidelberg (Auszug)


Leitidee
Leitidee

Psychosomatik Symposium
Symposium 2017 auf der Wollmarshöhe / eine Woche moderne Psychosomatische Medizin




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